Herzlich Willkommen im Projekthaus

 Das Wichtigste in Kürze:

Viewing entries posted in November 2015

  News
20.11.2015 15:25

Rückblick | "Ohne Rast. Ohne Eile" ein Dokumentarfilm der Kameradistinnen

Der Filmabend begann nach leckerem chilenischen Charquikan und Sopaipillas. Ungefähr 20 Personen kamen an diesem Abend zusammen, um sich mit der Problematik des Anbaus von gentechnisch veränderten Soja in Argentinien auseinanderzusetzen. Mark Uriona macht in der anschließenden Diskussion die Rolle der unterschiedlichen Akteure deutlich. Die Bundesregierung verhält sich momentan zurückhaltend und will nicht direkt in den Konflikt zwischen indigener Bevölkerung und privatwirtschaftlichen Interessen an Landflächen eingreifen. Die lokale Verwaltung sieht das anders und fährt einen klaren Kurs. Sie unterstützt die privaten Interessen von internationalen Unternehmen und deren lokalen Subunternehmen. Gebiete werden in Nacht und Nebel Aktionen eingezäunt und für sich beansprucht. Es werden zweifelhafte Papiere und Dokumente präsentiert und Besitzansprüche geltend gemacht. Genau hier schreitet die lokale Bewegung der Campesinos und Campesinas ein. Die Papiere werden nicht anerkannt und Zäune kurzerhand wieder eingerissen. Mit ihren bloßen Körpern stellen sich die Menschen dem teilweise bewaffneten Wachpersonal entgegen. Die Menschen beweisen Charakterstärke in der Verteidigung des Landes, das sie seit Jahrzehnten bewohnen und bewirtschaften. Eindrucksvoll zeigt der Film die wachsende Bewegung der Campesinos und Campesinas, die sich selbst organisieren und bilden. Als eines der neuesten Projekte entsteht eine Universität, die es den Menschen ermöglichen soll, neben ihrer Lohnarbeit auf dem Land, einen universitäre Abschluss anstreben zu können. Sowohl der Film als auch das anschließende Gespräch mit Mark Uriona zeigen ein beeindruckendes Bild von einer egalitären Bewegung von Indigenen, die an sich und ihre Ideale glauben und für sich und ihr Land kämpfen.

Ohne Rast Ohne Eile Kinoposter

mehr Infos zum Film und zu den Kameradisten hier 

 

 

 

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  News
18.11.2015 17:52

Rückblick | Syrien-Themenabend

Solidarität ist grenzenlos!

Syrientag im Projekthaus Potsdam steht im Zeichen der Solidarität mit den Opfern von Paris und Homs Zum Syrien – Thementag im Projekthaus Potsdam kamen am Sonntagabend über 120 Menschen.
Es war für uns einer der größten, emotionalsten und wichtigsten Themenabende, den das Projekthaus bisher erlebt hat. Viele Geflüchtete aus Syrien, unter anderem aus den Aufnahmeeinrichtungen im Staudenhof und Pirschhheide, darunter Familien mit Kindern, aber auch viele AktivistInnen aus Willkommensinitiativen waren am Sonntagnachmittag trotz des Dauerregens ins Projekthaus gekommen, um zu reden, zu trauern, sich kennen zu lernen, sich zu unterstützen. Auf dem Programm standen neben vielen Gesprächen und syrischer Küche, Livemusik mit syrischem Rap, eine Fotoausstellung, Installationen, Filme und Vorträge zur Situation in Syrien, insbesondere in Homs. Fast alle Aktivitäten haben Geflüchtete aus Syrien selbst organisiert. Am Tag zuvor haben wir zusammen mit den syrischen AktivistInnen überlegt, den Themenabend wegen der Ereignisse in Paris abzusagen. Aber ganz schnell haben wir entschieden, nein, im Gegenteil, gerade jetzt ist es wichtig, andere Zeichen zu setzen: Reden, respektieren, Geschichte verstehen, Solidarität üben!

Syrienabend 23



  News
14.11.2015 15:50

15.11. | Syrien Thementag und Infoveranstaltung

ab 15 Uhr in Projekthaus

Wir möchten Euch an diesem Tag zu einem geselligen Beisammensein einladen, um mehr über Syrien und die Stadt Homs zu erfahren. Anschließend wollen wir gemeinsam über die aktuelle politische Situation diskutieren.

Siria II

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  News
09.11.2015 12:02

11.11. | Gutes Klima zu Hause?

Klimanauten-Infoabend zum Thema Müll & Ressourcen in Potsdam
Beginn: 18:30 Uhr

Im Dezember setzen sich die Regierungschefs der Welt in Paris zusammen und verhandeln einen neuen Klimavertrag. So soll sichergestellt werden, dass die Temperatur sich auf unserem Planeten nicht um mehr als 2 Grad erhöht. Letztendlich werden aber die Regierungschefs allein wenig ausrichten können. Klimaschutz beginnt in Fabriken, auf Äckern, auf der Straße und vor allem auch bei uns zu Hause und in unserer Nachbarschaft.

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